Stadtverwaltung folgt Antrag der CDU-Fraktion: Bürgerdienste in den Stadtbezirken öffnen wieder von Montag bis Freitag

19.02.2021, 17:49 Uhr

 Einem CDU-Antrag aus dem Oktober letzten Jahres folgend, setzt die Stadtverwaltung um, was längst überfällig war: Die Bürgerdienste in den Stadtbezirken werden wieder an fünf Tagen der Woche öffnen. 

 
Dies ist eine von zehn Forderungen der CDU-Fraktion zur zukünftigen Stärkung der Stadtbezirke. „Wir freuen uns im Interesse unserer Mitbürger, dass eine Teilumsetzung unseres Antrags erfolgt, noch bevor dieser in allen Gremien beschlossen wurde. Durch die Öffnung der Bürgerdienste ist ein erster wichtiger Schritt zu Stärkung der Stadtbezirke Beuel, Bad Godesberg und Hardtberg erfolgt. Weitere Schritte müssen folgen und daher werben wir für eine parteiübergreifende Zustimmung zu unserem Antrag“, so Fraktionsvorsitzender Guido Déus MdL.
 

Die Vorgeschichte zur aktuellen Entscheidung der Verwaltungsspitze ist lang, kompliziert und nicht frei von politischen Fehlentscheidungen. Fehlentscheidungen, die wir zum Teil mit zu verantworten haben. Mit Einrichtung des neuen Bonner Dienstleistungszentrums wurden die Dienstleistungstage in den Bezirksrathäusern auf nur noch drei Wochentage gekürzt, nach hartnäckiger Überzeugungsarbeit auf vier erhöht und nun gibt es bald wieder fünf Öffnungstage. 
 
Guido Déus: „Es ist wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger zeit- und ortsnah Termine zur Erledigung ihrer Angelegenheiten bei den Bürgerdiensten erhalten. Es war richtig, das Dienstleistungszentrum im Stadthaus neu aufzustellen, aber aus Sicht der CDU-Fraktion ist zusätzlich eine Öffnung der Bürgerdienste von Montag bis Freitag angezeigt. Die Bezirksverwaltungsstellen in unseren vier Bezirksrathäusern fungieren als „Bindeglied“ zwischen Politik, Verwaltung, Bürgerschaft, Unternehmen und Vereinen. Sie sind auf diese Weise unmittelbar in das gesellschaftliche Leben im jeweiligen Stadtbezirk aktiv eingebunden. Bezirksbürgermeister, Bezirksverordnete und Beschäftigte der Bezirksverwaltungsstellen sind so oftmals „erste Anlaufstelle“ für alle Sorgen und Nöte, Anliegen und Wünsche der Menschen vor Ort.“
 
Um die Rolle der Stadtbezirke, die Bedeutung der Bezirksverwaltungsstellen und der Bezirksrathäuser deutlich zu stärken sowie der Erwartungshaltung der Bürgerinnen und Bürger nach mehr Bürgernähe und Unterstützung in den Stadtbezirken nachzukommen, ist die Umsetzung weiterer von uns beantragter Maßnahmen sinnvoll, wie beispielsweise die bessere finanzielle Ausstattung der Bezirksbudgets, eine dezentrale Stationierung der sogenannten schnellen Einsatztruppen (SET), das verbesserte Nachhalten von gefassten Beschlüssen oder die dauerhafte Besetzung der zentralen Informationsstellen (Empfang) der Bezirksrathäuser.