CDU sieht Wettbüro in der Borsigallee auf dem Brüser Berg kritisch

Seitdem bekannt geworden ist, dass in der Borsigallee ein Wettannahmebüro mit Bistro eröffnet werden soll, hat die Bevölkerung Sorgen, dass dort eine Vergnügungsstatte entstehen könnte, die sich negativ auf den Standort Brüser Berg auswirken könnte. Dabei geht es dem CDU Ortsverband Brüser Berg/Lengsdorf in erster Linie darum, dass Kinder- und Jugendliche nicht dem Eindruck und Einfluß eventuell illegalen Glücksspiels ausgesetzt sind.  In unmittelbarer Nähe zur Betriebsstätte in der Borsigalle 9 liegen das Jugendzentrum, 4 Kindergärten, die Grundschule, das Nachbarschaftszentrum mit vielen Angeboten für diesen Personenkreis, sowie die Stadtbibliothek, Kirchen usw., so dass nicht nur die ca. 35 - 40 Kinder bis 14 Jahre als direkte Anlieger in der Wohnanlage an der Betriebsstätte, sondern auch zahlreiche weitere Kinder- und Jugendlichen in ihren Schutzrechten betroffen sind, berichtet der Stadtverordnete für Brüser Berg/Lengsdorf und CDU Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung Hardtberg, Bert Justus Moll.

Beschluss zur Abschaffung des One World Mobils ist fatales Signal für Bad Godesberg

 Zum Beschluss des Hauptausschusses in der Sitzung am 06.05.2021 zum Thema „One World Mobil“ äußert sich Bezirksbürgermeister Christoph Jansen mit großem Unverständnis:

„Der Beschluss zur Abschaffung des One World Mobils ist ein fatales Signal für die Jugendarbeit in Bad Godesberg. Das Mobil war jahrelang eine wichtige Säule der Jugendarbeit im Stadtbezirk und ein sichtbarer Anlaufpunkt für Jugendliche an wechselnden Stan dorten. Bad Godesberg ist ein Stadtbezirk, für den Prävention und Jugendarbeit besonders wichtig ist. Dazu muss auch ein Angebot der mobilen Jugendarbeit gehören.

Es ist unverantwortlich, ein solches Angebot nun einzustellen. Sollte es stimmen, dass das Angebot zuletzt nicht mehr so stark angenommen wurde wie in der Vergangenheit Zahlen legt die Verwaltung hierzu keine vor muss dies zur Folge haben, dass das Angebot verstärkt wird, anstatt es einzustellen und die Arbeit auf das One World Café in der I nnenstadt zu konzentrieren. Erschwerend kommt hinzu, dass es für die geplante Neuausrichtung kein Konzept gibt. Der Beschluss erweckt den Eindruck, dass die Ratsmehrheit die Vorgeschichte dieses für Bad Godesberg sensiblen Themas nicht kennt oder sie schlichtweg ignoriert.