Digitalisierung der Kitas voranbringen

Bessere Kommunikation mit Eltern und Jugendamt ermöglichen

15.06.2021, 18:10 Uhr

 In der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses der Stadt Bonn wurde auf Antrag der CDU-Fraktion beschlossen, für die Digitalisierung der städtischen Kindertageseinrichtungen (Kitas) 50.000 Euro in den kommenden Doppelhaushalt einzustellen. Ziel ist es, die Kitas an das städtische Intranet anzubinden und jeder Einrichtung zwei mobile Endgeräte zur Verfügung zu stellen.

 Die organisatorischen und dokumentarischen Abläufe für Erzieherinnen und Erzieher werden immer aufwendiger und zeitintensiver. Der Einsatz von digitalen Medien hilft dabei, die Arbeitsprozesse leichter und direkter zu machen. Der Arbeitsalltag für die Fachkräfte wird erleichtert. Dokumentationen, Konzepte etc. sind jederzeit abrufbar und können einfach bearbeitet werden. Für diese Arbeitsweise ist eine technische Ausstattung unabdingbar. So bleibt mehr Zeit für die eigentliche pädagogische Arbeit mit den Kindern.
 
Die endgültige Entscheidung wird in der Ratssitzung am 24.06.2021 getroffen. Die jugendpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Feyza Yildiz, erwartet ein positives Ergebnis im Sinne der Kinder: „Im Zeitalter der Digitalisierung müssen auch pädagogische Einrichtungen mitberücksichtigt und technisch besser ausgestattet werden. Durch den Medieneinsatz wird der Aufwand der administrativen und organisatorischen Tätigkeiten reduziert. Diese Zeitersparnis kann sinnvoll in die pädagogische Arbeit mit den Kindern investiert werden. Ich hoffe, die Grüne-Links-Koalition trägt diesen Antrag mit, nachdem sie ihn im Finanzausschuss auf Antrag der SPD wegen weiterem Beratungsbedarf ohne Votum in den Rat verwiesen hat.“
 
Der CDU-Fraktionsvorsitzender, Guido Deus MdL betont: „Gerade während der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, dass Erzieherinnen und Erzieher mit dem Jugendamt und den Eltern digital kommunizieren können. Dies soll nicht weiter über private Endgeräte laufen.“