CDU-Ratsfraktion Bonn

CDU fordert kostenlosen ÖPNV an den vier Adventswochenenden

 Die Forderung der CDU-Ratsfraktion nach kostenlosem ÖPNV an den vier Advents-wochenenden fegte die grün-linke Mehrheitskoalition im Rat am 27. Oktober vom Tisch. Mit einem Dringlichkeitsantrag wollte die CDU die kostenfreie Nutzung von Bus und Bahn in Bonn an Sams- und Sonntagen im Advent erreichen. 
 
„Den durch Corona, aber auch die steigenden Energiepreise und den Onlinehandel, geschwächten Bonner Einzelhandel, wie auch die Beschicker des Bonner Weihnachtsmarktes möchten wir mit unserem Antrag unterstützen“, begründet der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Torben Leskien den erneuten Vorstoß seiner Fraktion. Bereits 2021 hatte die CDU einen kostenlosen ÖPNV an den Adventswochenenden beantragt.
 
 „Damals sagte man uns, unser Vorschlag komme zu kurzfristig. Uns wurde eine Prüfung für dieses Jahr zugesagt. Passiert ist aber nichts“, kritisiert der CDU-Ratsfraktionsvorsitzende Guido Déus MdL sowohl die Verwaltung unter Leitung von OB Katja Dörner als auch die Mehrheitskoalition. „Deshalb haben wir jetzt das Thema erneut mittels Dringlichkeitsantrag eingebracht, mit dem wir zum einen die Stärkung der Bonner City, aber auch die Steigerung der Attraktivität des ÖPNV erreichen wollen. Denn die grün-linke Koalition redet immer nur von Verbesserung des ÖPNV, aber wenn es darauf ankommt, tut sie nichts. Das gern gewählte Versteckspiel hinter Land und Bund ist hier wenig hilfreich, hier hätte die Stadt mal einen eigenen Akzent setzen können. Aber es werden ja lieber Parkplätze abgeschafft und Mondpreise für Bewohnerparken erhoben, als Handel und Menschen in der Stadt zu unterstützen.“
 
Gerade an den Adventswochenenden zieht es die Besucher in die Innenstadt. Daher wäre ein kostenloses ÖPNV-Angebot sicherlich ein starker Anreiz gewesen, die Weihnachtseinkäufe klimafreundlicher zu gestalten und die lokale Wirtschaft zu fördern. Nicht zuletzt hätte man mit einem solchen Angebot auch den Zugang in die City für alle Bonnerinnen und Bonner ermöglicht. Denn durch steigende Energiepreise und Inflation müssen viele Menschen jetzt den Gürtel enger schnallen.