Zukunft der Bonner Bühnen: Weitere Variante soll geprüft werden
Der Kulturausschuss hat heute den gemeinsamen Änderungsantrag von CDU, SPD und FDP zur Zukunft der Bonner Bühnen beschlossen. Damit soll neben den bisherigen Varianten A–E eine weitere Variante F umfassend untersucht und mit einer belastbaren Kosten- und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung hinterlegt werden.
Oper und Schauspiel bleiben an ihren bisherigen Standorten. Für das Opernhaus am Rhein soll geprüft werden, welche Teile der bestehenden Bausubstanz erhalten und in eine neue, vereinfachte Modulbauweise integriert werden können.
Auch beim Schauspielhaus setzt der Antrag auf einen pragmatischen Weg: Die ohnehin notwendige „kleine Sanierung“ soll möglichst zeitnah erfolgen. Auf teure Interimsbauten soll verzichtet werden. Stattdessen soll unter dem Arbeitstitel „Theater Bonn to go“ ein dezentrales Spielstättenkonzept entstehen und mit bestehenden Kultur- und Veranstaltungsorten sowie besonderen Spielstätten im gesamten Stadtgebiet.
Außerdem soll geprüft werden, ob eine Verlagerung der Theaterwerkstätten in geeignete Industriehallen schneller und kostengünstiger umgesetzt werden könnte als eine Sanierung am bisherigen Standort.